der kick-back – und das loch kommt doch

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wir sind nun im monat juni 2009 – der unfall meiner eltern liegt vier monate zurück. nach einer ersten, sehr turbulenten zeit schien sich der alltag wieder einzufinden. wir fanden alle langsam mehr oder weniger wieder ins leben zurück, jedenfalls dachte ich das.

die herausforderungen die die neue situation an die ganze familie stellt sind nicht sehr einfach. zumal jeder seine geschichte hat und diese natürlich im umgang miteinander besonders jetzt sehr deutlich spürbar wird.

eines ist sicher: alle wollen, dass es gut kommt. nur sind wahrscheinlich die ansichten wie das zu bewerkstelligen ist nicht übereinstimmend. und das wird für alle wohl langsam aber sicher zu viel. 

bei mir macht sich die erschöpfung langsam durch immer wiederkehrende weinkrämpfe und teilweise orientierungslosigkeit bemerkbar. es ist so unendlich schwer einfach damit fertig zu werden, dass eine person nicht mehr da ist. es ist einfach noch zu früh um einfach abzuschliessen. 

nächste woche habe ich einen hausartzt termin. ich möchte, dass er mich zu einer gesprächsteraphie weiterleitet. ich möchte dieses tränental verlassen, meine trauer aber doch ausleben und dabei aber vorallem ein leben frei von negativen emotionen leben können. dazu brauche ich hilfe.

Posted by Barbara

1 comment

  1. dd says:

    Hey Barbara… wir können mal wieder ein Gläschen stemmen gehen und dann könnten wir darüber reden. Ich weiss wie schwer die Zeit ist, die du durchmachst; habe ich eine ähnliche Situation ja auch schon erlebt.
    Nimm dir meine Zeit, soviel dir gut tut.

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