Ein Jahr danach – und was sich bisher getan hat …

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Mein letzter Eintrag, datiert vom 5. Juni 2009, deutet bereits an dass das vergangene Jahr weit entfernt von Friede, Freude, Eierkuchen war. Sehr weit davon entfernt.

Zur Zeit halte ich mich in der Klinik Schützen in Rheinfelden auf. Ich habe das Privileg in der Abteilung 5 Aufnahme gefunden zu haben. Abteilung 5 nimmt vorwiegend Krebspatienten auf, man nennt sie auch die “Psychonkologische”.

Nachdem ich ab Ende Oktober mit einem Burnout zu Hause sass, brachte am 23. November eine gynäkologische Untersuchung die verheerende Diagnose: Eierstockkrebs. Von diesem Zeitpunkt an ging es schlagartig weiter: CT, Vorabbesprechung mit den Ärtztinnen und nur etwas mehr als eine Woche später, am 3. Dezember 2009, die radikale (Entfernung von Gebärmutter, Eileiter, Eierstöcken, Blinddarm, etc.), vier Stunden dauernde Operation im Kantonsspital Olten. Hier verbrachte ich fast den ganzen Dezember, mit Ausnahme von ein paar Tagen die ich, über Weihnachten, zu Hause verbringen durfte. Am 29. Dezember 2009 trat ich dann in die Klinik Schützen in Rheinfelden ein.

Seither ist etwas mehr als ein Monat vergangen und ich habe langsam wieder das Gefühl ins Leben zurück zu kehren. Da ist es wohl sehr naheliegend, dass ich das Bloggen wieder aufnehme. So hoffe ich doch mal, dass hier künftig etwas mehr Aktivität zu sehen ist, als in den vergangenen 12 Monaten.

Um es vorweg zu nehmen: mir geht es gut! Ich bin im Moment quasi mitten in der Chemotherapie und so wie die Ärzte nach der Operation berichtet haben, wurden die bösartigen Tumore entfernt. Was geblieben ist, sind winzige Tumörchen, denen wir nun mit dieser Chemotherapie den Garaus machen wollen.

Posted by Barbara

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